Freitag, 03.07.2009
Probierstrümpfe
Heute möchte ich über einen Gegenstand schreiben, der mich seit langer Zeit immer wenn ich ihn nur sehe zum lächeln, ja manchal auch zum lachen bringt. Es handelt sich um den gemeinen Probierstrumpf.
Es bringt mich weniger der Probiertsrumpf zum lächeln, der mit einem höflich genervten "bitte nicht barfuss, wir haben hier Probierstrümpfe" in Schuhgeschäften verordnet wird, sondern der Probierstrumpf, der eine ganz besondere Facette in dem Moment bekommt, in dem er das Schuhgeschäft verlässt. Seine Funktionalität ist nun aufgehoben und ein breites Spektrum an kreativen Ideen einer neuen Funktionsmöglichkeit eröffnet sich. Ihn einfach tragen als Socke möchte man nicht. Zumal er nach ein paar Stunden an den Zehen einreisst. Was kann man also noch machen mit einem Probierstrumpf, der sich ausserhalb eines Schuhgeschäft befindet?
1. Möglichkeit: Als praktische und recht hässliche Handy- oder Fotokameratasche. Das Gerät ist durch den Probierstrumpf optimal vor Kratzern geschützt und auch leichte Nässe, wie z.B. Festivalbier übersteht das Handy/die Kamera dank Probierstrumpf unbeschadet.
2. Möglichkeit: Als Saatschutz. Der Landwirtschaft großes Problem ist, wie wir wissen, der Mundraub von Parasiten wie Krähen, Hoppelhasen oder in einigen Ländern gewiss auch Koalabären, sowie der grimme Frost. Anstatt viel Geld fürs giftige Spritzen auszugeben, oder anstatt viel Geld für viel Wärme auszugeben, könnte einfach ein Netz aus Probierstümpfen geflochten, ggf. geknotet über das Feld gelegt werden.
(Ob das Vlies eines Probierstrumpfes allerdings genügend Luftdurchlässig ist, muss ich noch mal irgendwie ausprobieren.
Aber ansonsten ist die Idee gar nicht so schlecht.)
3. Möglichkeit: Ein Tipp für den Bastler- oder Tierfreund: ein selbstgemachter Meisenknödel. Einfach Körner, Haferflocken oder gemahlene Sonnenblumenkerne in den Probierstrumpf, zuknoten und fertig.
Hinweis: Für Banküberfälle sind Probierstrüpfe eher weniger geeignet, da das Gesicht lediglich bis zur Nase verdeckt wird.
Ein Phänomen, was mir zu diesem Thema noch einfällt: Probierstrümpfe und McDonnaldsgurken sind die einzigen Gegenstände, die man vermehrt vor dem Geschäft einfach auf den Boden liegend findet.
Wenn ihr also in zukunft einen Probierstrumpf auf der Straße finden solltet, überlegt was sein wahres Ich noch sein könnte.
P.S. 200 Probierstrümpfe (100 Paar) gibt es für 24,90 Euro im Internet.
P.P.S.: Was das Problem des Frosts auf Feldern anbelangt, hab ich auch schon eine Idee, die nicht so viel Geld kostet: Hühner sind nämlich sehr schlecht isoliert und geben daher sehr viel Wärme ab. Wenn man die Hühner nun unterhalb des Netzes aus Probierstrümpfe halten würde und ihnen den den Schnabel zuklebe, hätte man bilige Wärme und natürlichen Dünger in einem.
von MissStranger um # 21:56 in | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Samstag, 18.04.2009
juju Kaminwerbung juhu!
Wie schön! Nach Monaten besuche ich nun also meinen Blog mal wieder und darf einen Werbebanner auf der Seite finden. Nicht von irgendwas. Nein! Ich glaube das schönste und passenste Produkt, das ich mir auf meiner Seite vorstellen kann, wird beworben: Kaminwerbung!
Für alle die das jetzt nich verstehen, können gerne meinen Eintrag "Zugfahrtgedanken" lesen. Darin lehne ich mich so weit aus dem Fenster, dass ich behaupte, ich wüsste warum Kaminwerbung nur in Raststättentoiletten auf deutschen Autobahnen zu finden sind. Paradigmenwechsel wohin man schaut. Prima und ah ha!

von MissStranger um # 22:21 in | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden